Luxemburg

Info für Interessierte aus Luxemburg:
(Intracytoplasmatische Spermatozoeninjektion) ICSI

 

1. Die Mikroinjektion

. Seit 1992 wird die ICSI (intrazytoplasmatische Spermiuminjektion) erfolgreich eingesetzt. Sind bei der klassischen IVF noch tausende von beweglichen Spermien nötig um eine Befruchtung der Eizellen zu erzielen, benötigt man mit dieser Methode eine einzige lebende Samenzelle.

 

ICSI

 

. Ein einzelnes Spermium wird über eine Mikrokapillare direkt in die Eizelle injiziert. Dadurch wird eine Befruchtung und Kernverschmelzung ermöglicht. Eine Schwangerschaft kann damit selbst dann erzielt werden, wenn nur einige wenige oder unbewegliche Spermien zur Verfügung stehen. ICSI eignet sich insbesondere zur Behandlung von Patienten mit extrem stark reduzierter Samenqualität.

 

. Die Behandlungsmethode ist sogar dann noch erfolgversprechend, wenn beim Mann die Gewinnung von wenigen Samenzellen aus dem Hoden oder Nebenhoden nur noch durch einen operativen Eingriff möglich ist. Nach allen seit 1991 vorliegenden Erfahrungen ist für die durch ICSI gezeugten Kinder kein erhöhtes Mißbildungsrisiko zu erwarten. Da ein höheres Risiko für eine genetisch bedingte Fortpflanzungsstörung in dieser Behandlungsgruppe besteht, wird jedoch eine vorherige genetische Beratung und Untersuchung der betroffenen Paare empfohlen.

 

2. Indikation für ICSI

  • ausbleibende Fertilisierung bei IVF
    (male factor, Zona-Defekt, Antikörper etc.)
  • Verschlußazoospermie
    (CBAVD, Z.n. erfolgloser VV etc.) -> MESA, anschließend ICSI
  • hochgradige männliche Subfertilität/Infertilität
    (OAT III, Kryptozoospermie)
  • testikuläre Azoospermie
    (Hodenatrophie, „sertoli-cell-only" etc.) -> TESE, anschl. ICSI

 

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Kinderwunschpaare aus Luxemburg

. Paare aus Luxemburg sind bei uns herzlich Willkommen. Für weitere Informationen zur ICSI besuchen Sie uns auf unsere Hauptseite > www.kinderwunsch-trier.de

 

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